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Beratung IMU Berlin-Dresden

zukunft.metall

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Ziel von zukunft.metall ist eine systematische Berufs- und Arbeitsweltorientierung von Schülern, Lehrern und Eltern auf das Branchenkompetenzfeld Metall in der Region Eisenhüttenstadt.

Zeitraum: 01.02.2007 bis 31.12.2008
Kontakt: Dr. Gerhard Richter (IMU), Frank Röder (QCW), Walter Krippendorf (IMU), Gregor Holst (IMU)
Inhalt:
Gefördert durch:
Europäischer Sozialfonds ESF; Innopunkt18 (MASGF und LASA)

In Kooperation mit:
  • QualifizierungsCentrum der Wirtschaft (QCW)
  • Kompetenznetzwerk Metallverarbeitung und Umwelttechnik Eisenhüttenstadt e.V. (KoMU)
Partner:
  • ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH
  • Stadt Eisenhüttenstadt
  • Kompetenznetzwerk Metallverarbeitung und Umwelttechnik e.V.
  • IG Metall Verwaltungsstelle Ostbrandenburg
  • IHK Frankfurt (Oder)
  • Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder)
  • Regionalbüro für Fachkräftesicherung Frankfurt (Oder)
  • LASA Brandenburg
  • Heinrich-Heine-Oberschule Eisenhüttenstadt
  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Eisenhüttenstadt
  • Gesamtschule 3 Eisenhüttenstadt
  • Oberstufenzentrum Gottfried Wilhelm Leibniz Eisenhüttenstadt

Inhalt:
Mit der Neuausrichtung der Förderpolitik des Landes Brandenburg auf potenzialträchtige Branchen auch im peripheren ländlichen Raum ergeben sich neue Chancen und Perspektiven gerade für junge Menschen. Wesentliche Voraussetzung dafür ist eine frühzeitige und verstärkte Orientierung von Schülern auf diese Branchen. In Eisenhüttenstadt gibt es erfolgversprechende Ansätze der Orientierung auf das Branchenkompetenzfeld Metall, aber noch keine systematische Arbeitswelt- und Berufsorientierung.

Mit einer praxisnahen Orientierung auf Arbeitswelt und Berufe im Kontext der Chancen und Perspektiven von Wachstumsbranchen wird ein Motivationsschub bei den Schülerinnen und Schülern erzeugt und die Ausbildungsfähigkeit erhöht.

Die Stahl- und Metallindustrie ist für das Land Brandenburg eine zukunftsträchtige Wachstumsbranche. Mit dem Projekt zukunft.metall wurden Schülerinnen und Schüler in Eisenhüttenstadt frühezeitig auf die Möglichkeiten in den dort ansässigen Unternehmen der Metallindustrie aufmerksam gemacht. zukunft.metall stellt für diese Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchssicherung in einem verstärkten Wettbewerb um Fachkräfte in Produktion und Verwaltung sowie in Forschung und Entwicklung dar.

Die Organisationsstruktur von zukunft.metall verdeutlicht dieses Schaubild (zum Vergrößern bitte Bild anklicken).

Im Mittelpunkt der Arbeit von zukunft.metall stehen die Module:
  • Praxisnahe Berufsorientierung
  • Berufswahlkompetenz
  • Arbeitsweltorientierung
  • Genderorientierung
  • Studiennachwuchs
  • Berufsorientierungstournee
Die Projektmodule sprechen nicht nur SchülerInnen, sondern auch Eltern, Lehrer, Schulleitungen, Hochschulen und regionale Unternehmen an, um eine umfassende Integration des Berufsorientierungsprozess zu gewährleisten.

zukunft.metall ist ein wichtiger Bestandteil der Branchenstrategien des Landes Brandenburg und ist dort als "good-practice" verankert. Im Rahmen von zukunft.metall konnten während der 2-jährigen Laufzeit verschiedenste Produkte zur Arbeitswelt- und Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler entwickelt und umgesetzt werden. So beispielsweise:
  • Praxisnahe Berufsorientierung mit
        o 500 SchülerInnen und
        o 77 Lehrern aus 4 Schulen
        o 232 Eltern
  • Praxisnahe Arbeitsweltorientierung gemeinsam mit Betriebsräten
  • Girls in Technics
  • Studienorientierung mit „UvO – Uni vor Ort“ und „Kinderuni“
  • Einrichtung eines Dualen Studienganges „Bachelor of Engineering“
  • Berufsfrühorientierung mit dem Projekt „Traumberuf“
  • „Berufsorientierungsprofil 2010“
  • „Innovationsprofil 2010“
  • Ausbildungsatlas Eisenhüttenstadt „Treffsicher in die Zukunft“
Mit zukunft.metall ist eine systematische Kette von Maßnahmen der Berufs- und Arbeitsweltorientierung vom Grundschulkind bis zum Studierwilligen bzw. Studenten entstanden!
zukunft.metall hat nach Aussagen der Lehrer zur Weiterentwicklung der Schulen beigetragen, die Berufswahlkompetenz der Schüler deutlich erhöht und deren Persönlichkeitsentwicklung gefördert sowie insbesondere auch die Schüler aus Hartz-IV-Haushalten integriert.

Angesichts dieses Wirkungsgrads wurde von den regionalen Akteuren beschlossen, die Maßnahmen fortzusetzen und zu verbreitern.

Auch im Rahmen der INNOPUNKT 18 - Kampagne wird zukunft.metall vom Brandenburger Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie als good-practice Beispiel herausgeführt.

Eine Kurzdokumentation steht mit dem Prospekt zukunft.metall hier zum Download bereit.
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