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Beratung IMU Berlin-Dresden

Technologietransfer - CASA

Die CASA ist ein Netzwerk der Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung zur Stärkung des Technologietransfers in der Stahl- und Metallindustrie.

Zeitraum: März 2008 bis Februar 2011
Kontakt: Anke Prahtel (PantaRhei), Bärbel Rademacher (PantaRhei), Dr. Gerhard Richter (IMU), Prof. Dr. Bernd Viehweger (PantaRhei)
Inhalt:
Träger:
PantaRhei

Gefördert durch:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)
und des Landes Brandenburg sowie mit Unterstützung der EKO-Stiftung Bildung Ostbrandenburg.

In Kooperation mit:
  • PantaRhei - Interdisziplinäres Forschungsinstitut für Leichtbauwerkstoffe
  • Kompetenznetzwerk Metallverarbeitung und Umwelttechnik e.V. (KoMU)
  • Ingenieurbüro Dr. Trimbuch

Inhalt:
Ein organisatorischer Schwerpunkt – auch eine organisatorische Innovation – der Netzwerkarbeit in Eisenhüttenstadt war der Aufbau der Casa, eines zunächst virtuellen Hauses für Forschung und Entwicklung, um damit im Branchenkompetenzfeld Stahl- und Metallverarbeitung vor allem
  • in den Unternehmen die personalpolitischen Voraussetzungen für Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit durch mehr FuE-Personal und Weiterbildung zu schaffen,
  • die Abwanderung der Studenten zu verhindern, indem ihnen Perspektiven in der heimischen Wirtschaft aufgezeigt werden,
  • die Erschließung neuer Märkte durch Aufbau interkultureller Kompetenz zu unterstützen und
  • die Erschließung neuer Produkte und Verfahren projektorientiert gezielt zu unterstützen.
Eisenhüttenstadt ist kein Hochschulstandort, aber mit der Bildung einer Casa wird FuE gezielt in die Region, in die Betriebe geholt mit gemeinsamer Projektarbeit, Gastvorlesungen, Sommerschulen u.a.m.

Die Potenziale der Hochschulen, Fachhochschulen, Fraunhofer-Institute u. a. werden in dieser verbindlicheren Kooperationsform einer Casa besser genutzt, weil projektbezogener und nachfrageorientierter (auf Basis einer IMU-Analyse des Bedarfs der Unternehmen und eines daraus abgeleiteten Innovationsprogramms für das regionale Branchenkompetenzfeld). Insgesamt sind 7 (Fach)Hochschulen und FuE-Einrichtungen projektorientiert einbezogen.

Das Modell Casa zeigt nicht nur, wie man den Technologietransfer effizienter und bedarfsgerechter gestalten kann, sondern auch, wie gezielter z.B. mit Praktikanten- und Diplomantenplätzen (63 vermittelt) und mit Gastvorlesungen für Unternehmen und mit Studenten (5 Gastvorlesungen in 2005/2006 mit insgesamt 138 Teilnehmern) zumindest Anreize für eine betriebliche Personalplanung zum frühzeitigeren Einsatz neuen FuE-Personals gegeben werden – und wie mit diesen Maßnahmen gezielt Studenten an die Betriebe herangeführt werden. Die Casa wird als best-practice bewertet.

Ein Erfolg ist die Bildung einer Hochschulpräsenzstelle von PantaRhei, dem renommierten Forschungszentrum für Leichtbauwerkstoffe der BTU Cottbus, in Eisenhüttenstadt. Mit PantaRhei, das Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Produktion und Verarbeitung innovativer Leichtbauwerkstoffe betreibt, können neue Impulse in die Produkt- und Verfahrensgestaltung der ortsansässigen Unternehmen gegeben werden.

Von besonderer strategischer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung und Zukunftsfähigkeit der Region ist der Ausbau der Netzwerkstrukturen zwischen dem Bildungs- bzw. Forschungsbereich des Landes Brandenburg und den Betrieben der Region. So entstand, auf dem Haus für Forschung und Entwicklung aufbauend, das Casa - Netzwerk  der Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung.

Die Maßnahmen des Casa Netzwerks sollen Schüler und den akademischen Nachwuchs für einen Berufsstart bei Unternehmen des Branchenkompetenzfeldes Stahl- und Metallverarbeitung interessieren. Diese Zukunftsfähigkeit steht im Mittelpunkt der Zusammenarbeit von regionalen und überregionalen Partnern. Die Casa unterstützt zudem Aktivitäten zur verstärkten Kooperation der traditionellen Metallindustrie in Eisenhüttenstadt mit der expansiven Solarindustrie in Frankfurt (Oder) sowie den Erfahrungstransfer des Casa Modells auf anderen Standorte des Branchenkompetenzfeldes mit geringen Wissensbesatz.
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