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Arbeitsorientierte Netzwerke

Arbeitsorientierte Netzwerke in der regionalen Strukturpolitik. Exemplarische Analyse und Empfehlungen für die Akteure in Mittelfranken.
Projektlaufzeit: Oktober 2005 - Februar 2006
Gefördert durch: Otto-Brenner-Stifung
IMU Projektteam: Heinz Pfäfflin

Regionalisierter Strukturpolitik wird - insbesondere vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung - ein hoher und zunehmender Stellenwert beigemessen bei der Herstellung gleichwertiger Arbeits- und Lebensbedingungen (vgl. Gerlach/Ziegler 2004). In der wissenschaftlichen und gewerkschaftlichen Debatte geht es dabei um die Frage, wie arbeitsorientierte Inhalte und Positionen wirksam in regionale Politikprozesse implementiert werden.

Beiträge aus der arbeitsorientierten Wissenschaft und Beratungslandschaft (vgl. Röttger/ Beese/Dörrre 2003, Beese/Dörrre/Röttger 2004, Iwer 2003, Blöcker 2003) konstatieren einen Hegemonieverlust arbeitsorientierter Konzepte und Positionen, obwohl sich regionale Gliederungen in den 80er und anfangs der 90er Jahre als Motoren regionaler Entwicklungskonzepte profilierten und eine "analytische Hegemonie" (Iwer 2003) inne hatten. Neben Faktoren wie veränderten politischen und ökonomischen Bedingungen, dem Eintritt neuer Akteure in die regionalpolitische Szenerie (McKinsey etc.) und der veränderten Ausrichtung von regionaler Strukturpolitik als Wettbewerbspolitik werden auch eher subjektive Einflussfaktoren genannt. Hingewiesen wird dabei unter anderem

- auf das verbesserungswürdige "Mannschaftsspiel" (vgl. Beese, Dörre, Röttger 2004) vor dem Hintergrund knapper Ressourcen
- die fehlende oder nicht ausreichende Selbstreflexion bei Zielen, Aktivitäten und Ressourceneinsatz (oder "strategische Präzisierung arbeitsorientierter Konzepte", vgl. Iwer 2003)
- bis hin zur Frage, wie stabile Strukturen des Arbeitsprozesses bei vernetzten Akteuren mit der notwendigen Flexibilität verbunden werden können.

Diese Problemstellungen erhalten in Mittelfranken in dem eginnenden Prozess der Formierung einer Metropolregion Nürnberg einen hohen Stellenwert, wird es doch darum gehen, in den geplanten neuen regionalen Strukturen arbeitsorientierte Inhalte zur Geltung zu bringen. Das Projekt soll damit einen Beitrag leisten zur Stabilisierung arbeitsorientierter Positionen in den künftigen Strukturen der Metropolregion Nürnberg.

Das Kurzprojekt soll daher den o. g. Fragen in einer exemplarischer Analyse von einschlägigen Aktivitäten in ausgewählten Regionen nachgehen.

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