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Genossenschaftliche Immobilienagentur GIMA

Sicherung innerstädtischer Quartiere durch genossenschaftliche Organisation bestehender Hausgemeinschaften - Konzeption und Umsetzung eines Beratungsnetzwerkes zur Übernahme von Mietwohnungsbeständen in genossenschaftliche Eigentumsform
Projektlaufzeit: Mai 2005 - November 2006
Gefördert durch: Bundesbauministerium (BMVBS) mit Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Forschungsverbundpartner: Wogeno München eG, Klaus Novy Institut (Projektträger des BBR)
IMU Projektteam: Detlev Sträter
Insbesondere in Stadtregionen mit einem angespannten Wohnungsmarkt, aber auch in anderen Städten ist preiswerter Wohnraum durch den Verkauf von günstigen Mietimmobilien an gewerbliche Investoren in seinem Bestand bedroht sind oder wird gar zerstört. Es soll geprüft werden, inwieweit dauerhafte Lösungen für den Erhalt und Schutz dieser Quartiere und ihrer Bewohner durch die Stärkung des wohnungsgenossenschaftlichen Sektors gelingen können, indem die für diesen Sektor relevanten Akteure aktiviert, miteinander vernetzt und so in ihrer Rolle als Träger einer Modellstrategie für die genossenschaftliche Übernahme von Wohnimmobilien bestärkt werden. Darüber soll auch zum Erhalt und Schutz gewachsener innerstädtischer Quartiere mit ihrer angestammten Bewohnerschaft und nachbarschaftlichen Netzen beigetragen werden.

Hierbei soll geprüft werden, inwieweit die Inanspruchnahme bisheriger Planungs- und wohnungswirtschaftlicher Instrumente und Verfahren, die, wie etwa der Erlass von Erhaltungssatzungen, die den Kommunen ein Vorkaufsrecht einräumen, durch andere Instrumenten- und Verfahrensarrangements ergänzt werden können. Damit könnten die öffentlichen Akteure (z.B. Kommunen) in ihren Aufgaben personell und finanziell entlastet und diese durch andere freie Kooperationspartner übernommen werden, gleichsam durch direkte Marktkontakte zwischen Veräußerern und Genossenschaften ohne die Inanspruchnahme bzw. Einschaltung der öffentlichen Hand. Dies verlangt sowohl eine modifizierte Strategieentwicklung als auch eine intensive Beratungs- und Betreuungsarbeit der relevanten Akteure auf diesem Feld (Networking), die im modellhaften Aufbau einer Beratungsstruktur - etwa einer Beratungsagentur für genossenschaftliche Übernahmemodelle von Wohnimmobilien - münden soll. Diese Beratungsstruktur soll exemplarisch am Beispiel des Münchner Mietwohnungsmarktes entwickelt werden. Ihr Aufbau, die dabei gewonnenen Erfahrungen und die Ergebnisse sollen dabei so aufbereitet und dokumentiert werden, dass ihre Übertragbarkeit auf die Gegebenheiten anderer Wohnungsmärkte bzw. Stadtregionen unterstützt und befördert werden kann.

Das Forschungsprogramm wurde mit einem zweitägjgen Abschlusskongress im Oktober im Bundesbauministerium in Berlin offiziell beendet. Eine Broschüre informiert über den Ertrag des Forschungsprogramms und die Ergebnisse aus den 22 Modellvorhaben. Der GIMA-Endbericht kann - ohne den umfangreichen Anhang - als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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