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Innovation in Klein- und mittleren Unternehmen

Expertise: Stärken und Schwächen der Innovation in KMU, exemplarische Analyse und mögliche Handlungsoptionen
Projektlaufzeit: August 2006 - November 2006
Gefördert durch: Hans Böckler Stiftung
IMU Projektteam: Heinz Pfäfflin


1. Kontext / Problemlage

Innovationen und technischer Fortschritt gelten als wesentliche Triebfeder für den Strukturwandel und die internationale Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Zudem werden in Innovation und technischen Fortschritt große Hoffnungen bei der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit gesetzt. Speziell richtet sich der Focus auf KMU, die das Rückgrad der deutschen Industrie bilden, und als besonders flexibel bzw. innovativ angesehen werden.
Angesichts der übergreifenden Prozesse wie Globalisierung, Individualisierung der Kundenwünsche und hohe Flexibilitätsanforderungen suchen nicht nur die Unternehmen nach passenden strategischen Antworten. Diese konzentrieren sich überwiegend auf Kostensenkung und Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen. Es stellt sich die Frage, welche alternativen Strategien zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und der Beschäftigung denkbar sind und mit welchen Mitteln sie umgesetzt werden könnten.

2. Fragestellung
Die Expertise soll eine Stärken-Schwächen-Analyse des Innovationsverhaltens von KMU liefern vor dem Hintergrund einer Modernisierungspolitik in KMU-dominierten Branchen. Folgende Arbeitshypothesen stehen im Vordergrund:

  • Es geht nicht nur technische Innovation, sondern auch um prozess- und organisationsorientierte Innovation. Die Ausgangsthese ist, dass gerade bei KMU auf dem Feld Arbeitsinnovation Nachholbedarfe bestehen.
  • Es finden sich unterschiedliche Innovationsmuster in KMU. Als typische Schwäche gilt die Dominanz reaktiv-inkrementaler Innovation, die sich auf die Ad-hoc-Lösung aktueller Probleme bezieht. Auch gilt, dass Mittelständler auf kundenspezifische Verbesserungen spezialisiert sind – ist das typisch?
  • Neben internen Faktoren sollen auch die Rahmenbedingungen von KMU und Großunternehmen einbezogen werden. So zeigen z. B. Vergleiche, dass die Innovationstätigkeit von KMU stärker als in Großunternehmen durch konjunkturelle Entwicklungen beeinflusst ist.


3. Untersuchungsmethoden
Literaturrecherche und -analyse zum Innovationsverhalten von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes unter besonderer Berücksichtigung der KMU sowie gegebenenfalls Expertengespräche zu den Spezifika ausgewählter Branchen. Das Vorgehen besteht fast ausschließlich aus Desk-Research-Aktivitäten:

  • Auswertung der Erhebungen zum Innovationsverhalten unter besonderer Berücksichtigung von KMU im Bereich der technologischen Innovation
  • Sichtung und Auswertung von Untersuchungen zu den Themen „Arbeitsinnovation“ und „soziale Innovation“
  • Auswertung der Literatur zu Innovationsstrategien und Erfolgsfaktoren im betrieblichen Innovationsprozess, insbesondere in KMU.
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