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Internationalität im Rems-Murr-Kreis

Internationalität im Rems-Murr-Kreis - wirtschaftliche Ausgangslage und betriebsnahe Qualifizierung
Projektlaufzeit: Dezember 2005 - Dezember 2006
Gefördert durch: Verein für Internationale Arbeits- und Kulturbeziehungen e. V.
Forschungsverbundpartner: vhs Stuttgart
IMU Projektteam: Bettina Seibold

Das IMU Stuttgart bearbeitet gemeinsam mit der Volkshochschule Stuttgart (vhs stuttgart) für den Verein für Internationale Arbeits- und Kulturbeziehungen e. V. (VIAK) ein Projekt, das Anstöße zu betriebsnaher Deutsch-Qualifizierung für Beschäftigte mit geringen Deutschkenntnissen geben soll. Hintergrund ist die sich verschärfende Situation für Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe.

Traditionell ist der Rems-Murr-Kreis ein Standort des Verarbeitenden Gewerbes. Seit Jahren ist gerade dieser Bereich von einem tiefgreifenden Strukturwandel - mit weitreichenden Auswirkungen auf die Beschäftigten - betroffen:

a) In der Produktion werden immer höhere Qualifikationen von den Beschäftigten verlangt, so dass Personen ohne Berufsausbildung kaum noch eingestellt werden.
b) Große Produktionsbereiche, und damit verbundene einfache Produktionstätigkeiten für Un- und Angelernte, werden zunehmend ins Ausland verlagert oder sind massiv von Verlagerung bedroht.

Allein seit 1999 fielen im Rems-Murr-Kreis etwa 4.200 Arbeitsplätze im Verarbeitenden Gewerbe weg. Betroffen sind v. a. Kolleginnen und Kollegen im an- und ungelernten Bereich, die häufig älter sind und über geringe Deutschkenntnisse verfügen. Daneben nimmt die Gruppe von Personen mit Migrationshintergrund einen relativ größeren Anteil bei den Arbeitslosen ein. Dem steht ein eher niedriges Bildungsniveau gegenüber. Um dieser Beschäftigtengruppe eine betriebliche Perspektive und Chancen auf Weiterbildung zu bieten verbindet das Projekt Regionalmonitoring und Qualifizierung.

Ziel ist es, dass am Ende des Projektes neben einer Analyse der Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung erprobte und abrufbare Qualifizierungsbausteine "Deutsch" zur Verfügung stehen und dass für die betriebliche Umsetzung Elemente des Bildungscoachings entwickelt und ebenfalls erprobt sind. Das Projekt startete im Dezember 2005 und soll im Dezember 2006 mit einer Veranstaltung zum Transfer der Ergebnisse abgeschlossen werden.

Kontakt:

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