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München 21

Stadtwirtschaftliche Bewertung von zwei Varianten und einer Alternative im Rahmen der Machbarkeitsstudie für ein Projekt München 21
Projektlaufzeit: Mai 2000 - Dezember 2000
Gefördert durch: Landeshauptstadt München/Projektgruppe HLP
IMU Projektteam: Hermann Biehler, Ferenz Lehner

Im Rahmen der Machbarkeitsstudien zu München 21 beauftragte die Landeshauptstadt München eine stadtwirtschaftliche Bewertung von drei Entwicklungsalternativen der Bahn-Infrastruktur, die als Variante A, Variante B und ALS (Alternative Laim-Südring) bezeichnet wurden. Die Varianten A und B unterstellten jeweils eine unterschiedliche Tunnelverbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem Ostbahnhof sowie eine Neugestaltung des Hauptbahnhofs. Die Alternative A sollte über die Neubeplanung von Bahnflächen im Projekt Hauptbahnhof - Laim - Pasing (HLP) hinaus weitere Bahnflächen für eine Umnutzung frei machen.

Der Planungsfortschritt in der Machbarkeitsstudie ließ aber erkennen, dass die Erwartungen hier zu hoch gesteckt waren. Das Hauptaugenmerk galt u.a. deshalb der Variante B1, in der nur Fernzüge den Tunnel benutzen können. Mit der Alternative ALS wurde ein Ausbau des Südrings der Bahngleise verfolgt, der eine Tunnellösung entbehrlich macht. Für den Weiterführungsfall W war neben der beschlossenen Ertüchtigung der S-Bahn-Stammstrecke ("520 Millionen-Programm"), die in jedem Falle kommen wird, denkbar, dass der Ausbau des Südrings für die S-Bahn oder ein zweiter Innenstadt-Tunnel realisiert wird. Diese Möglichkeiten wurden als Untervarianten betrachtet.

Das Ziel der stadtwirtschaftlichen Untersuchung war ein zweifaches:
Erstens sollten die fiskalischen Konsequenzen der zwei Alternativen von München 21 und von ALS für die Landeshauptstadt geschätzt sowie die Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort München beurteilt werden. Zweitens sollten die vorliegenden Untersuchungen zur technischen Machbarkeit, zu den verkehrlichen und zu den städtebaulichen Wirkungen so ausgewertet werden, dass die verschiedenen Varianten von München 21 mit ihren Vor- und Nachteilen in ihren Größendimensionen beurteilt und vergleichbar gemacht werden können. In diesem Sinne kam der stadtwirtschaftlichen Untersuchung eine integrierende Funktion für die verschiedenen Fachgutachten zu. Diese Funktion konnte die stadtwirtschaftliche Untersuchung soweit wahrnehmen wie sie in der Lage ist, im Sinne der Perspektive München wirtschaftliche, städtebauliche, ökologische, räumliche und soziale Aspekte (monetäre und nichtmonetäre Kosten und Erträge) zusammen zu führen (vgl. Übersicht 1). Damit sollte die Grundlage für Entscheidungen zwischen komplexen Projekten deutlich verbessert werde.

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