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Gute Interaktionsarbeit digital assistiert (GIDA)

Digitale Interaktion passgenau gestalten
Projektlaufzeit: Juni 2020 - Mai 2023
Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Europäischer Sozialfonds
Forschungsverbundpartner: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Internationaler Bund e. V. (IB)
IMU Projektteam: Yalcin Kutlu, Bettina Seibold

In der Sozialen Arbeit geraten etablierte und tradierte Arbeitsformen unter Druck. Der demografische Wandel, Kosten- und Effizienzansprüche, ein hoher Dokumentationsaufwand und eine heterogene Kundenstruktur sind Merkmale einer Veränderung der Rahmenbedingungen, unter denen die Arbeit an und mit Menschen erbracht wird. Es drohen Entfremdungsprozesse, die den qualitativen Gehalt und das quantitative Niveau der Arbeit gefährden und damit auch den wichtigen Beitrag, den beide Bereiche zu gesellschaftlicher Teilhabe und der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes leisten.

Digitalisierung wird vor diesem Hintergrund weniger als Chance, denn als eine zusätzliche Anforderung wahrgenommen, die z.B. aus veränderten Bedarfen von Adressat*innen resultiert. Dabei eröffnen digitale Instrumente neue und innovative Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung und -organisation. Diese gilt es an die besonderen Anforderungen der Akteure im Bereich der Interaktionsarbeit anzupassen.

Die Verbundpartner untersuchen, entwickeln, erproben und dokumentieren daher die Nutzung digitaler Techniken und deren Auswirkungen auf lnteraktionsarbeit im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu werden drei verschiedene Teilprojekte in Piloteinrichtungen des IB durchgeführt. Konkret handelt es sich im die (Weiter-)Entwicklung einer Kita-App, die Entwicklung einer Kommunikations-App für die offene Kinder- und Jugendarbeit sowie die digitale Koordination von Teamleistungen im Bereich Hilfen zur Erziehung.

Im Mittelpunkt der anwendungsorientierten Forschung stehen Fragen nach Nutzungsverhalten, Belastungs- und Entlastungspotentialen, Partizipations­möglichkeiten, veränderten Arbeitsinhalten und -abläufen sowie neuen Anforderungen an die Anwendungskompetenz von Beschäftigten und Adressat/-innen.

Das Projekt wird im BMBF-Förderschwerpunkt „Arbeit an und mit Menschen“ durch das BMBF, ESF und EU gefördert.

Kontakt:

 

Link zur Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

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