Arbeitsgestaltung als Lern- und Handlungsfeld der IG Metall
Wie wurde Arbeit in der Industrie gestaltet – und wie haben Gewerkschaften dabei gelernt, gehandelt und gestaltet? Diesen Fragen gehen unsere beiden IMU-Kollegen Walter Mugler und Rainer Salm gemeinsam mit unserem langjährigen Forschungspartner Reinhard Bahnmüller (Forschungsinstitut für Arbeit, Technik und Kultur e.V. an der Universität Tübingen) in ihrem neuen Buch nach.
Das Werk zeichnet entlang von fünf Jahrzehnten (1950er bis zur Jahrtausendwende) nach:
- wie sich Debatten, Konzepte und praktische Ansätze zur menschengerechten Arbeitsgestaltung entwickelt haben,
- welche Rolle Lernen, Beteiligung und Konflikt dabei spielten und
- warum Arbeitsgestaltung bis heute ein zentrales Feld gewerkschaftlicher Handlungsfähigkeit ist.
Franz Steinkühler, ehemaliger Vorsitzender der IG Metall, bringt es in seinem Kommentar auf den Punkt:
„Ich habe schon lange kein Buch mehr von Anfang bis zum Ende in einem Zug durchgelesen: Es war keine Minute langweilig, im Gegenteil, ich habe eine Menge Neues oder bereits hinter dem Horizont des Vergessens Verschwundenes entdeckt. Engagiert geschrieben, verständlich, teils spannend – und nachvollziehbar auch für den Nicht-Insider.“
Das Buch ist eine klare Leseempfehlung für alle, die sich mit Arbeit, Mitbestimmung und Transformation beschäftigen.
Beziehbar über:
Das Buch „Arbeitsgestaltung als Lern- und Handlungsfeld der IG Metall“
ist im transcript Verlag erschienen und hier erhältlich (auch als Open Access verfügbar):