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Betrieb

Wir forschen zu aktuellen Entwicklungen und Zukunftsthemen der Arbeitsgestaltung, damit Arbeit gut gestaltet und Arbeitsbedingungen verbessert werden

Dabei nimmt die Gestaltung von belastungsarmer und lernförderlicher Arbeit für das IMU Institut eine zentrale Rolle in der Verwirklichung „guter Arbeit“ ein. Neben analytischen Projekten stellen Pilotprojekte zur Erprobung neuer Arbeitsformen einen wesentlichen Anteil der Forschungsarbeiten des IMU Instituts zu Arbeitsgestaltung dar – wir forschen in Betrieben. Und blicken dabei auch auf die Arbeitsbeziehungen zwischen Betriebsräten, Beschäftigten und Unternehmensleitungen – welche Auswirkungen technologische und organisatorische Veränderungen auf die Arbeitsbeziehungen haben.

Projekte im Bereich "Betrieb"

01 • 2006 - 06 • 2008

Ergebnisse aus dem Forschungs- und Umsetzungsprojekt "Erfahrungsbasierte WissensArbeit in flexiblen Montagesystemen - WAMo"

07 • 2008 - 03 • 2009

Eine Befragung des IMU Instituts bei Betriebsräten.

11 • 2007 - 10 • 2010

Tarifliche Regelungen zur betrieblichen Weiterbildung im Öffentlichen Dienst (§ 5 TVöD)

03 • 2008 - 02 • 2010

Die aktive Rolle der Mitbestimmungsinstitutionen im betrieblichen Innovationsprozess

07 • 2006 - 05 • 2007

Creating transnational employee involvement in Allianz SE (Transnationale Arbeitnehmerbeteiligung in der Allianz SE)

08 • 2003 - 03 • 2005

Wissenschaftliche Beratung und Begleitung der Neuorientierung der IG Metall Verwaltungsstelle Amberg.

07 • 2003 - 12 • 2004

Betriebliche Weiterbildung für bildungsbenachteiligte ArbeitnehmerInnen

03 • 2003 - 09 • 2004

Analyse der Wirkungsweise und der Komplementarität von individuellen und betrieblichen Ansätzen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familienarbeit…

02 • 2004 - 08 • 2004

Organisation und Durchführung des Peer Reviews zum Rahmenkonzept "Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit"

05 • 2003 - 12 • 2005

Betriebliche Strategien zur Beschäftigung älterer ArbeitnehmerInnen

12 • 2002 - 04 • 2003

Beteiligung und Ergebnisse der Betriebsratswahl als Ausdruck des Ansgestelltenbewusstseins? Eine qualitative Untersuchung am Beispiel des Siemens…

Kutlu, Yalcin

In: Zeitschrift Z. 103, S. 126-140

Seibold, Bettina; Stieler, Sylvia; Lersmacher, Monika

Der Artikel stellt Ergebnisse des Projektes „Erfahrungen nutzen, Ressourcen erweitern – Chancen für Frauen mit mittleren Qualifikationen vor“. Grundlage des Artikels sind die Projekterfahrungen und die Broschüre „Frauen-IQ – Instrumente, Ideen, Initiativen für betriebliche Qualifizierung. Vor dem Hintergrund, dass sich Arbeitsplätze von Frauen verändern und daher Weiterbildung wichtiger denn je ist, benötigen Frauen mit mittleren Qualifikationen eine systematische betriebliche Personalentwicklung und Weiterbildung. Der Artikel knüpft an eine erste Veröffentlichung in AiB 3/2014 an.

In: Arbeitsrecht im Betrieb, Ausgabe 1, S. 46-49.

Dispan, Jürgen; Kern, Peter; Thomas, Angelika; Treml, Sascha; Ziegler, Astrid
Zukunftsperspektiven des Maschinen- und Anlagenbaus

Frankfurt (IG Metall)

IMU Institut
- Schwerpunkt: Betriebsratswahlen, Personalratswahlen - und dann?

Stuttgart

Schwarz-Kocher, Martin

Kurztext: Arbeitsforschung und Gewerkschaften loten neue Kooperationsbeziehungen aus und diskutieren die Zukunft der Industriearbeit. Insgesamt geht es im Sammelband um sozioökonomische Umbruchprozesse, die eine Neuverständigung erfordern. Eine Neuverständigung über den Strukturwandel eines wieder entdeckten Industriekapitalismus, über neue Produktionskonzepte, Vernetzungs- und Automationstechnologien, über Unternehmenssteuerung und die Zukunft moderner Arbeit, über neue Ansätze von Sozialkritik und Gewerkschaftspolitik.Verständigung durch Expertise und offene Debatte – von Repräsentanten der IG Metall mit führenden Wissenschaftlern aus den Bereichen der Arbeitssoziologie. Anschließend an das »Jahrhundert der Industriearbeit« (Michael Schumann) werden in diesem Band neue Weichenstellungen, Konturen und Entwicklungstrends der Gegenwart und Zukunft der Arbeit beleuchtet.In diesem Verständigungsprozess werden neue Anforderungen an Sozialwissenschaft und gewerkschaftliche Politik deutlich – und damit neue Felder, Themen und Orte der Kooperation. Die Analysen von Klaus Dörre (Universität Jena), Jörg Hofmann (IG Metall), Wolfgang Menz, (ISF-München), Dieter Sauer (ISF-München), Michael Schumann (SOFI-Göttingen), Hans-Jürgen Urban (IG Metall) und Detlef Wetzel (IG Metall) werden kommentiert und diskutiert von Brigitte Aulenbacher, Gerhard Bosch, Kendra Briken, Ulrich Brinkmann, Richard Detje, Werner Fricke, Hartmut Hirsch-Kreinsen, Stefanie Hürtgen, Kerstin Jürgens, Wolfgang Kötter, Constanze Kurz, Steffen Lehndorff, Klaus Pickshaus, Alexandra Rau, Martin Schwarz-Kocher, Stefan Voßwinkel und Hilde Wagner. Leseprobe:

In: Wetzel, Detlef; Hofmann, Jörg; Urban, Hans-Jürgen (Hrsg.): Industriearbeit und Arbeitspolitik.Hamburg, S. 72-73.

Schwarz-Kocher, Martin

In: Gegenblende, Ausgabe 25, S. 128-134.

Schwarz-Kocher, Martin

Der Artikel zeigt, dass der Erhalt der Beschäftigung in der Krise wesentlich das Ergebnis konfliktärer Aushandlungsprozesse auf der Betriebsebene war und nicht allein einer tripartistischen Vereinbarung auf der Verbandsebene zugeschrieben werden kann. Das „deutsche Beschäftigungswunder“ wird somit aus der spezifischen Form der industriellen Beziehungen in Deutschland erklärt, weil diese den Gewerkschaften einen direkteren Zugriff auf betriebliche Entscheidungen ermöglicht. Daraus wird verallgemeinernd abgeleitet, dass sich im Zuge der Standortsicherungsverhandlungen eine erweiterte gewerkschaftliche Betriebspolitik entwickelt habe, die betriebliche Machtressourcen für gewerkschaftliche Interessenpolitik erschließt. Diese Thesen werden auf der Grundlage einer qualitativen Auswertung von 66 Fallbeispielen empirisch begründet.

In: Sozialer Fortschritt, Heft 1-2.

Seibold, Bettina; Stieler, Sylvia; Lersmacher, Monika

Der Artikel stellt Ergebnisse des Projektes „Erfahrungen nutzen, Ressourcen erweitern – Chancen für Frauen mit mittleren Qualifikationen vor“. Grundlage des Artikels sind die Projekterfahrungen und die Broschüre „Frauen-IQ – Instrumente, Ideen, Initiativen für betriebliche Qualifizierung. Vor dem Hintergrund, dass sich Arbeitsplätze von Frauen verändern und daher Weiterbildung wichtiger denn je ist, benötigen Frauen mit mittleren Qualifikationen eine systematische betriebliche Personalentwicklung und Weiterbildung. Der Artikel wird in AiB 1/2015 fortgesetzt.

In: Arbeitsrecht im Betrieb, Ausgabe 3, S. 56-59

Bürkardt, Dagmar; Lersmacher, Monika; Seibold, Bettina; Stieler, Sylvia
Ideen, Initiativen für betriebliche Qualifizierung

Stuttgart.